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  • Das Bild zeigt einen Blick auf die Eingangsseite der Reihenhäuser.
  • Das Bild zeigt einen Blick auf die Gartenseite der Reihenhäuser.
  • Das Bild zeigt einen Blick auf die Gartenseite der Reihenhäuser.
  • Das Bild zeigt den Lageplan der Baufelder mit den geplanten Reihenhäusern.
Reihenhäuser Billerbeck
Projekt­informationen
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Reihenhäuser Billerbeck

NutzungWohnen
BauherrMU Immobilien Holding GmbH &Co. KG
OrtBillerbeck
Jahr2025
BGF1.600 qm
Investorenverfahren 2025 Zuschlag

Die Stadt Billerbeck beabsichtigt, zwei Grundstücke im Neubaugebiet Buschenkamp Süd, welches im Wesentlichen durch eine aufgelockerte Ein- und Zweifamilienhausbebauung geprägt ist, zur Errichtung von Reihenhäusern an eine (n) Investor/Investorin zu vergeben.

 

Die vom Entwurfsverfasser vorgeschlagene Bebauung folgt im Wesentlichen den Vorgaben des zugrunde gelegten Bebauungsplans. Beide Baufelder A und B werden mit dem je gleichen Reihenhaustypus bebaut. Somit ergibt sich aus Sicht der Entwurfsverfasser für das Baugebiet ein städtebaulich harmonischer Gesamteindruck, der zudem keine Rückschlüsse auf eventuelle soziale Unterschiede (gem. Auslobung werden 2 Wohneinheiten als geförderter Raum dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt) zulässt.  Je Baufeld werden fünf Wohneinheiten mit einem übergeordneten Raster von 6,50 Metern zu einem Reihenhaus zusammengefasst. Die einzelnen Wohneinheiten werden um die Tiefe von rund 1,80 Metern gegeneinander versetzt. So wird die Abwicklung der Straßenfassade aufgelockert. Zusätzlich kragt das jeweilige Obergeschoss um eben erwähnte rund 1,80 Meter über das Erdgeschoss hinaus. Dies sorgt für ein lebendiges Spiel von Licht und Schatten, Monotonie wird somit erfolgreich vermieden. Alle Baukörper halten die Vorgaben hinsichtlich der maximal zulässigen Höhe sowie die Vorgaben bezüglich der Höchstgrenzen von GRZ und GFZ ein. Die den Unterlagen beigefügten Ansichten und Schnitte gelten gleichermaßen für sowohl Baufeld A als auch für Baufeld B.

 

Das auskragende erste Obergeschoss bildet einen Regen- und Wetterschutz beim Betreten des jeweiligen Reihenhauses. Ein Entrée von rund fünf Quadratmetern Größe bildet einen weiteren Puffer zwischen Außen- und Wohnraum. Der Grundriss des Erdgeschoßes ist sehr offen und modern gehalten. Bei Bedarf könnte jedoch die derzeit offene Küche räumlich vom Wohn- und Esszimmer getrennt werden. Die bodentiefen Fenster des Wohnzimmers garantieren einen schwellenlosen Zugang zu Terrasse und Garten. Eine offene Treppe führt in das erste Obergeschoss, das „klassisch“ organisiert ist. Dieses verfügt über 3 Schlafräume, ein geräumiges Bad mit Dusche und zusätzlicher Badewanne und einen kleinen Abstellraum. Die Fenster im Obergeschoß werden nicht bodentief sondern mit einer kleineren Brüstung mit einer Höhe von 40 Zentimetern ab Oberkante Fertigfußboden ausgeführt. So kann eine grössere Privatsphäre bei gleichzeitiger großzügiger Öffnung realisiert werden.

 

Ökologische und nachhaltige Aspekte sind die Leitmotive der gewählten Baukonstruktion für die Neubauten. Die aufgehenden Geschosse werden in ökologischer Holztafelbauweise errichtet. Sie erhalten eine aus vertikal verlegten Elementen im Nut- und Federsystem bestehende Holzfassade aus einer regionaltypischen Holzart, Fabrikat: Superwood. Der Farbton der Holzfassade ist ein warmes Grau. Die Holzfassade wird zusätzlich auch noch horizontal mittels Putzbändern gegliedert, so daß die Geschossigkeit der Reihenhäuser klar ablesbar ist. Rankgitter und -hilfen an den Fassaden könnten zusätzlich angebracht werden. So könnte eine grüne Fassade die ökologischen und nachhaltigen Aspekte der gewählten Architektur noch klarer widerspiegeln. Die Fenster sind als robuste und der Bauaufgabe angemessene Kunststofffenster mit Rollladenkasten konzipiert. Der Anteil der Fensterflächen beträgt rund 40 % der gesamten Fassadenfläche, ein der Bauaufgabe angemessener Prozentsatz, der eine gute Belichtung und Belüftung der Wohnräume erlaubt und zugleich den Heizbedarf geringhält. Die Flachdächer erhalten Photovoltaikelemente in Ost- und Westausrichtung. Der so gewonnene Strom dient der E-Mobilität oder dem Betrieb der Luft-Wärme-Pumpen. Energieüberschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Die restlichen Dachflächen werden als Gründach mit extensiver Begrünung geplant. Das übergeordnete Konstruktionsraster, welchem auch die Fassadenaufteilungen der Neubauten unterliegen, unterstreicht das Bestreben nach einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösung der Bauaufgabe. Die kompakte Bauform mit gutem Verhältnis von Hüll- zu Nutzfläche erlaubt einen wirtschaftlichen Betrieb der einzelnen Reihenhäuser.

 

Jedem Reihenhaus wird ein PKW-Stellplatz nebst zugehöriger Wallbox zugeordnet. Dieser befindet sich direkt vor dem Haus seitlich der Zuwegung zum Eingang. Die Fahrradabstellplätze werden in Form begrünter Fahrradboxen unmittelbar vor den Eingängen realisiert, sodass die Fahrräder witterungs- geschützt und diebstahlsicher abgestellt werden können. Die privaten Gärten werden einheitlich durch Hecken mit einer maximalen Höhe von 1,20 Metern gegliedert; Durchgänge zu den Nachbargärten ermöglichen die Erreichbarkeit auch der „gefangenen“ Gärten. Für Gartengeräte etc sind Gartenhütten vorgesehen, die das gleiche Erscheinungsbild wie die Holzfassade der Wohnhäuser haben. Im Baufeld A sind diese Gartenhütten zwar derzeit außerhalb der durch den Bebauungsplan vorgegebenen Baugrenzen dargestellt, sie können jedoch problemlos auch an anderer Stelle positioniert werde wenn planungsrechtlich erforderlich. Beide Baufelder A und B werden jeweils einen Abfallsammelplatz erhalten, der gleichzeitig nah an den Hauseingängen jedoch auch ausreichend diskret positioniert ist. Die Baufelder A und B sollen jeweils ein Grundstück bleiben, eine spätere Teilung ist nicht vorgesehen. Somit wird auch die Festsetzung des Bebauungsplans bzgl. der Mindestgröße der Liegenschaften erfüllt. Die beigefügten Perspektiven der Gartenseite der Reihenhäuser veranschaulichen die Situation, die bei einem Ausbau der Annettestraße entstünde. Sie vernachlässigen die Gartenlauben, um den Blick auf die rückwärtigen Fassaden nicht zu verstellen.